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Fotokunst

03.01. – North Durras Beach

03.01. – North Durras Beach

Heute düsen wir nach dem Frühstück weiter gen Süden, denn wir haben im Lonely Planet von einem Strand (Pebbly Beach) gelesen, an dem sogar die Kängurus rumliegen. Das wär doch mal was!  Ist zwar nicht so weit entfernt von unserer letzten Station, aber wenigstens mal vorbeischauen wollen wir. Die Anfahrt ist ein wenig kompliziert, denn es geht durch einen Nationalpark mit Gravel Roads, aber irgendwie soll es auch eine Piste geben, die man wohl fahren kann. Tja, hätte, hätte, Fahrradkette – wir finden sie nicht oder fahren halt irgendwie dran vorbei, denn wir landen ein paar Kilometer südlich in Durras. Und – werden von einem Boing Boing auf der Straße empfangen! Das gibt‘s doch nicht?! Natürlich springen wir raus und schauen uns das aus der Nähe an. Nora ist entzückt. Und weil wir eh schon mal ausgestiegen sind, schauen wir uns auch gleich mal den Strand an, der ganz ganz toll aussieht. Hier mündet ein Fluß ins Meer, wodurch es viele Sandbänke mit Türkisfarbenem Wasser gibt. Super, hier bleiben wir!

Das Wasser im flachen Wasser ist wärmer als in einer Badewanne, so können wir stundenlang dümpeln ohne zu frieren. Für unsere kleine Wasserratte natürlich das Paradies. Wir müssen sie allerdings immer wieder einfangen, weil sie in einem Affenzahn in Richtung tieferes Wasser krabbelt. Ein paar mal geht sie dabei kurzzeitig unter, um dann mit Prusten und Lachen wieder aufzutauchen. Die spinnt doch, oder anders gesagt „die taucht doch was“… 😉

Auf dem Campsite um die Ecke finden wir sogar noch ein Plätzchen und beschliessen kurzerhand hier zu bleiben. So haben wir zwar heute nur eine Tagesetappe von knapp 40 km geschafft, aber es ist einfach zu schön hier. Und vor allem: Abends sehen wir nicht nur eines, sondern zig Kängurus, die auf der Wiese unterhalb des Campingplatzes grasen. Einige hüpfen auch direkt an unserem Wohnmobil vorbei. Wir sind ganz aus dem Häuschen – bestimmt zur Belustigung der Einheimischen. Aber was soll‘s, ist uns doch Scheissegal… Außerdem sehen wir noch einen ziemlich großen Waran und füttern wir auch noch einen bunten Papagei, der sich sogar bereitwillig von der Hand holt. Wie verrückt ist das denn bitte? Nora ist völlig aus dem Häuschen. So verrückt wie sie nach Vögeln ist, wird sie bestimmt mal Ornithologin … 😉

Und wieder geht ein toller Tag zu Ende. Diesmal allerdings mit in den Sonnenuntergang hüpfenden Boing-Boings. Das hatten wir auch noch nicht. Aber das ist Australien, wie wir es uns vorgestellt haben…!